Mehr Möglichkeiten an der Konsole durch Modchip- Erweiterung

Technik

2. Januar 2012

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Wer ein richtiger Konsolenfan ist und seiner Nintendo Konsole zu mehr Vielfalt verhelfen will, der kann sie mittels eines so genannten Modchips pimpen. Dabei handelt es sich um Karten, mit denen man die Fähigkeiten seiner Konsole um ein mehrfaches erweitern kann. Je nach Konsole braucht man dazu nur eine der verschiedenen Karten und eine Speicherkarte. Die Möglichkeiten sind vielfältig – mit dem richtigen Chip kann man seine Konsole sogar zu einem multimedialen Alleskönner machen. Wer also auf seiner Konsole nicht nur Spiele spielen sondern auch lesen, Musik hören und Filme schauen möchte, für den ist die Erweiterung der Konsole durch einen Modchip ideal.

Was ist ein Modchip überhaupt?
Bei einem so genannten Modchip (Mod, kurz für Modifikation, Chip umgangssprachlich für Schaltkreis) handelt es sich um eine kleine Karte mit einer elektronischen Schaltung, meist besteht diese aus einem einzelnen Schaltkreis. Früher wurden Modchips ausschließlich dafür hergestellt, um den vorhandenen Kopierschutz von Konsolenspielen zu umgehen – um Spiele aus anderen Ländern auf der eigenen Konsole spielen und auch um von Privatmenschen erstellte Programme ausführen zu können. Mittlerweile bieten die kleinen Karten aber auch interessante Zusatzfunktionen, so dass sich das kleine Ding wirklich lohnt.

Welche Zusatzfunktionen bietet ein Modchip?
Mit einem Modchip kommt man mit seiner Konsole in den Genuss eines portablen E-book- Readers und gleichzeitig Multimedia- Centers. Wer also unterwegs E-Books lesen möchte, Musik hören oder Filme ansehen möchte, kann sich einfach eine entsprechende Karte für die Konsole zulegen. Doch auch für das Spielen an der Konsole selbst bietet eine Karte große Vorteile. Neben der praktischen Schummel- Funktion, kann man sein Spiel mittels eines Modchips jederzeit abspeichern. Real Time Save, also Echtzeit- Speicherfunktion, macht’s möglich.

Wissenswertes zur Anschaffung und Installation eines Modchips
Je nach Konsole gibt es unterschiedliche Modchip- Arten und Hersteller. Zu den eher günstigen Varianten zählt zum Beispiel die r4i Karte Rot oder Gold für Nintendo DSi beziehungsweise Nintendo DSi XL.

Hat man die Teile einmal zu Hause, kann es dann aber ziemlich schnell losgehen. In die jeweilige Modul- Karte wird nun die Speicherkarte (MicroSD) gesteckt. Dann muss man die Modul- Karte nur noch am Slot 1 der Konsole anschließen, sie anschalten und den Bedienungsanweisungen des sich nun öffnenden grafischen Menüs folgen. Diese gibt es glücklicherweise in vielen verschiedenen Sprachen, so dass man sich nicht mühsam mit Instruktionen in englischer Sprache herumschlagen muss.

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